WAS IST ES?
Von der Lehrerin M.Cristina Mirabello, übersetz von Elisa Rossetti
Unter dem Ausdruck Globalisierung versteht man, bezeichnet man ein umfassendes wirtschaftliches Phänomen, nach dem die ganze Welt ein einziger Markt ist/sein sollte/sein könnte, in dem Waren (Geldmittel, Güter und Dienstleistungen) nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage und der Vereinbarung des Preises dort, wo diese Variabeln sich treffen (Freihandels -und Neufreihandelstheorie), ausgetauscht werden.
Die Globalisierung, die mit ihren multinationalen Konzernen wie eine Internationalisierung des Kapitalismus gesehen werden kann, fordert und verursacht eine weltweit wachsende Genehmigung der Nachfrage von Gϋtern, eine Standardisierung der anthropologisch-kulturellen Verhalten, eine Krise des Staates (bzw.der Nation) und seiner Souveränität.
Sie benötigt eine weltweite Integration der Aktivitäten und Ziele der Unternehmen, die immer globaleren Nachfragen nachkommen, aber auch mögliche spezifische Bedϋrfnisse der Käufer befriedigen müssen :“Think global, act local“, von dem der Neologismus “glocal“ stammt.
Die Globalisierung, die die Standortverlagerung der Arbeit nach sich zieht, wodurch die Arbeit gefragt und von einem Ort der Erde zum anderen je nach Zweckmässigkeit verlegt wird, wäre nicht ausfϋhrbar, wenn nicht schnelle Kommunikationsmittel (Internet) vorhanden wären. Diesbezüglich kann man beobachten, wie gerade die Techniken der Informatik, die nicht nur Informationen ϋbertragen, sondern auch die Nachfrage bestimmen- stärken, ihrerseits die Standortverlagerung der virtuellen Arbeit anwendbar machen.
Auf diese Weise wird die Arbeit stets nach dem Gesetz von Angebot und Machfrage und der Preisvereinbarung schnell von einem Gebiet der Erde zum anderen verlegt.
Historisch gesehen, ist die Globalisierung die letzte Phase des Modernisierungsprozesses, weil sie nach den anderen kommt, nicht, weil sie die endgültige ist. Die Modernisierung hat mit der Entdeckung Amerikas begonnen und verschiedene Zeitabschnitte durchquert, die durch das kapitalistische System gekennzeichnet sind. Diese hat sich in seiner Evolution heute als Bezugsstandartmodell gegen andere mögliche Modelle durchgesetzt.
Die tendenzielle Weltvereinheitlichung unter der Optik eines einzigen Marktes beseitigt nicht die Ungleichheiten unter den Gebieten der Erde oder die im Bereich der einzelnen Realitäten (viele glauben im Gegenteil, dass der einzige Weltmarkt sie begünstigt):Dies geschieht, weil die Wirtschaftsmechanismen in einer Freihandelsoptik von dem neuen sozialen Gleichgewicht und von den Ressourcen der Erde absehen.
Man braucht nur an die aktuelle Krise des “Welfare state“s zu denken, die durch die Internationalisierung der Wirtschaft und des Neufreihandels, der sie charakterisiert, verursacht ist.