Wer so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn .-
2. Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?-
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron and ?-
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.-
3. "Du liebes Kind, , geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch bunte Blumen sind an dem ;
Meine Mutter hat manch gülden Gewand."
4. Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?-
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind!
In dürren Blättern säuselt der .-
5. "Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und und singen dich ein."
6. Mein Vater, Mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort?-
Mein Sohn, mein , ich seh es genau;
Es scheinen die alten Weiden so grau.-
7. "Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich ."-
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!-
8. Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war .